1. Verhaltenstherapie
  2. Gesprächstherapie
  3. Informationen vor dem Erstgespräch

Meine Betätigungsgebiete innerhalb der Psychotherapie (HP) sind die Gesprächs- und die Verhaltenstherapie. Innerhalb dieses Spektrums nutze ich verschiedene Methoden, um dir zu helfen.

Psychotherapie – Verhaltenstherapie

Psychotherapie, Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie - Die Seele ist weit, wie das Wasser, das Leben abwechslungsreich, wie dieser Fluss; ruhig, brausend, steinig, sanft.  Es ist dumm, sich über die Welt zu ärgern.
Es kümmert sie nicht.“
 Marc Aurel (121 – 180)

In meiner Praxis für Psychotherapie (HP) lernst du Methoden und Strategien, mit denen du deine Persönlichkeit stärken und deine Gesprächsführung verbessern kannst. Wir bauen deine Resilienz – also deine individuellen Bewältigungsmechanismen – aus.
Dadurch wird es dir immer leichter fallen, mit deinen seelischen Problemen oder psychischen Beeinträchtigungen umzugehen und sie anschließend selbstbestimmt zu bewältigen, egal ob alleine, an der Arbeit oder bei Freunden.

Stress, Ängsten und Phobien

Woher kommt Stress eigentlich?

Immer wenn du glaubst, dass deine Bewältigungsmechanismen nicht für deine Herausforderungen reichen, dann entsteht Stress.
Er ist subjektiv und individuell, je nach Menge an Selbstbewusstsein, Fähigkeiten, Wahrnehmung, Bindung, Lösungsorientierung, Optimismus, Wissen und Akzeptanz.

Stress löst Ängste und Panik aus. Diese verursachen bei Erwachsenen, aber auch bei Jugendlichen und Kindern massiven seelischen Druck. Vielleicht hast du schon selber Symptome von Stress, Angst und Panik erlebt:
Atemnot, Herzklopfen, unregelmäßiger Pulsschlag? Muskelzittern, Kribbeln?
Benommenheit, Hitzewallungen? Gefühle, in Ohnmacht zu fallen, Enge in der Brust?
Angst, die Kontrolle zu verlieren? Übelkeit, Bauchweh?
Angst, wahnsinnig zu werden oder sterben zu müssen?

Dein Geist informiert deinen Körper.

1. Alarmreaktion: Dein vegetatives Nervensystem wird aktiviert, es werden Hormone wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet.
2. Kampf oder Flucht: Der Zuckerstoffwechsel wird erhöht, deine Gefäßmuskeln nehmen die Hormone auf, fürs Überleben unwichtigere Funktionen werden gedämpft. 
3. Erschöpfung: Wenn der Stress nicht aufhört, spart dein Körper an Ressourcen. Wachstum, sexuelle Lust, Infektionsabwehr funktionieren nur noch eingeschränkt, die Nebenniere vergrößert sich und es können psychosomatische Erkrankungen wie Magengeschwüre oder Bluthochdruck sowie Depressionen oder Angststörungen auftreten.

Deine Beschwerden sind echt, keine Einbildung! Doch zunächst ist dein Körper noch gesund und fit. Es sind „nur“ die Gedanken, die ihn in Alarmbereitschaft versetzen. Es zeigen sich aber Symptome. Mit ihnen möchte dir dein Körper sagen: „Wir brauchen Hilfe.“ Und es wird nicht aufhören, bis du etwas änderst. Denn unbehandelter Stress kann Körper und Seele erheblich und irreversibel schaden. Also höre auf deinen Körper und lass dir helfen.

Was kann ich tun?

Bereits eingetretene körperliche Erkrankungen lassen sich häufig nicht kurzfristig oder schnell heilen. Durch eine gute medizinische und psychotherapeutische Behandlung kann man sie jedoch positiv beeinflussen und verlangsamen.
Symptome wie Herzrasen, Atemnot, Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen bilden sich oft nach erfolgreichem Stressabbau vollständig zurück.
Ähnlich verhält es sich mit den durch Stress ausgelösten psychischen Erkrankungen. So vergeht ein durch Stress verursachter Erschöpfungszustand nach erfolgreichem Stressabbau meist folgenlos.
Eine durch Stress ausgelöste Depression lässt sich hingegen deutlich schwerer und langwieriger behandeln.

Bei stressbedingten Symptomen und Erkrankungen sollte deshalb möglichst früh und möglichst ursächlich in den Krankheitsprozess medizinisch wie psychotherapeutisch eingegriffen werden.

Verlustängste

Beispiele hierfür können Prüfungen, Gespräche mit dem Chef oder Beziehungsprobleme sein. Sie alle beinhalten die Möglichkeit des Versagens. Damit kommen mehr Menschen nicht zurecht, als du vielleicht denkst. 

Angst kommt auf, oft fühlt man sich in die Defensive gedrängt, Gedanken kreisen: „Ob ich bestehe?“ „Wenn ich auf meinen Standpunkt beharre, ob ich dann gekündigt werde?“ „Was wird mein Partner nur von mir denken, wenn ich ihm das sage?“
Oft wird geglaubt, durch Zurückhaltung, Freundlichkeit, exzessives Lernen oder der intensiven Analyse des Gegenübers Auseinandersetzungen vermeiden zu können.
Doch irgendwann reagieren Körper und Geist darauf, weil sie schon lange gemerkt haben, dass dieses ungesunde defensive Verhalten ihnen schadet.
Es folgen möglicherweise Schlafstörungen, Müdigkeit, Nervosität oder Konzentrationsstörungen. Aber auch Hautprobleme, Durchfall, Verstopfung oder Schmerzen können entstehen.
Im schlimmsten Fall kannst du nicht mehr auf die Ressourcen zugreifen, die dich in Stresssituationen bisher schützen, und es kommt zu einem Burn-Out.

Doch das muss nicht sein. Unterschiedliche verhaltenstherapeutische Ansätze können dich in solchen Situationen unterstützen und dir die Ruhe geben, die dein Nervensystem benötigt. So bauen wir das auf, was du benötigst, um dich wohl zu fühlen: ein starkes Kommunikationsverhalten, ein gesundes Selbstvertrauen, eine gute Selbstwahrnehmung, sichere Bindungen, eine optimistische Lösungsorientierung, aber auch die Akzeptanz, dass manche Dinge nicht zu ändern sind.

Psychotherapie – Gesprächstherapie

„Das Individuum steht im Mittelpunkt der Betrachtung, nicht das Problem.“
Carl R. Rogers (1902 – 1987)

Hier bestimmst du den Gesprächsverlauf. Ich bin deine Projektionsfläche und höre dir aktiv zu. Im Anschluss spiegele ich dir, welche Gefühle und welche emotionale Bedeutung deiner Worte ich herausgehört habe. So kannst du dich immer besser selber verstehen und wahrnehmen und deine individuellen Probleme erkennen und lösen.
Ich bin mir sicher, dass du die Fähigkeit zum Wachstum und zur Weiterentwicklung besitzt und wir gemeinsam die am besten passenden Strategien für deine Probleme finden werden.

Behandlungsziele:

Gemeinsam möchten wir erreichen, dass du dich selbst besser kennen lernst. Daher stehst du im Mittelpunkt. Unser Wunschergebnis ist nicht nur deine Symptomfreiheit, sondern du sollst dich in dir so gefestigt fühlen, dass du neue Herausforderungen selbständig und standhaft entgegentreten kannst.

Folgende Ziele können dabei erreicht werden: Persönliche Weiterentwicklung, Förderung des Wunsches nach Selbstentfaltung, Entwicklungs- und Ressourcenorientierung, Selbstverständnis, Selbstbestimmung und ein positives Selbstkonzept.

Anwendungsgebiete:

Die Gesprächstherapie der Psychotherapie stärkt das Selbstkonzept häufig bei leichter Depression, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Trauer und Kummer u.a.m.

Sie bietet Entwicklungsorientierung bei Suchtnachsorge bei ehemaligen Abhängigkeitserkrankungen mit Alkohol- oder Drogenabusus.
Durch die persönliche Weiterentwicklung ermöglicht die Gesprächstherapie Erleichterung bei leichten Panikstörungen, Sorgen und Zukunftsängsten, bei Anpassungsstörungen nach Verlust, Umzug oder Krankheit, dem Burnout-Syndrom und dem hyperkinetischen Syndrom (z.B. ADS, ADHS).

Wie klappt das?

In Gesprächen erkennen wir die emotionalen Hintergründe deiner problematischen Denk- und Handlungsmuster. In einer Atmosphäre der Wertschätzung und Akzeptanz lernst du dich wieder selbst zu mögen. Du merkst, was dir wichtig ist und was dir guttut – körperlich, emotional und geistig.

Informationen vor dem Erstgespräch

„Das Glück wohnt nicht im Besitz
und nicht in Gold, sondern in der Seele.“
Demokrit (460 – 370 v. Chr.)

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie mit den Schwerpunkten Verhaltens- und Gesprächstherapie mit Elementen aus der neurolinguistischen Programmierung (NLP) und Suchtnachsorge möchte ich dich ermutigen, dich mit deinem Inneren, deinen Gefühlen, deinen Gedanken und deiner Kommunikation auseinander zu setzen.

Wie arbeitest du?

Hierbei arbeite ich oft lösungsorientiert. Dabei liegt unser Fokus dann nicht primär auf deinen Problemen, sondern viel mehr auf deinen Wünschen, Zielen und Motivationen für die Gegenwart und Zukunft.
Einfacher ausgedrückt, könnte man es mit folgendem Zitat umschreiben: „Wir stärken Stärken und schwächen Schwächen.“ Du wirst begeistert sein, wie schnell du dich besser fühlst.

Wenn du dich entscheidest, mich anzurufen (06426-930 54 54), werde ich dir zuhören. Wundere dich bitte nicht, wenn ich dir im Gesprächsverlauf auch viele Fragen stelle.  Das nennen wir in der Therapie Anamnese. Hierbei möchte ich deine Vorgeschichte erfahren, um dich, deine Psyche, dein Denken und Handeln im Kontext besser zu verstehen. Dies ist die Grundlage für die Diagnose und die Auswahl der Behandlungsform.

Muss ich was mitbringen?

Dabei werde ich dich auch bitten, von deinem Hausarzt körperliche Ursachen, die zu psychischen Beschwerden führen, abzuklären zu lassen. Oft haben meine Klienten dies schon getan. Falls nicht, kannst du deinen Mediziner z.B. um ein Blutbild bitten, um Mangelerscheinungen und Erkrankungen auszuschließen, die Energie- und Stoffwechselprozesse deines Körpers beeinflussen. Dazu gehören zum Beispiel Eisenmangel, Vitamin-B12- und Vitamin-D-Mangel, Flüssigkeitsmangel, Stoffwechselerkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion oder Diabetes, niedriger Blutdruck, bakterielle oder virale Infektionen oder Übergewicht.

Gerne unterstütze ich dich bei Telefonaten mit Ärzten oder dem Besorgen und Sortieren deiner medizinischen Unterlagen. Ich kann es verstehen, wenn dir dies im Moment möglicherweise schwerfällt.

Falls dein Wohnort nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist, biete ich auch Hausbesuche an.

Kosten: 70 €* pro Psychotherapietermin
Dauer: 60 min
Kostenübernahme: Selbstzahler
Falls du eine Zusatzversicherung abgeschlossen hast,  solltest du dir vor Beginn der Behandlung beim Versicherer eine schriftliche Zusage der Kostenübernahme einholen.
* Sprich mich an: Finanziellen Engpässen sind bei mir kein Therapiehindernis.

Links, die dir weiterhelfen können

Vitos Kliniken in Gießen und Marburg
https://www.vitos.de/gesellschaften/vitos-giessen-marburg/einrichtungen
https://www.vitos.de/gesellschaften/vitos-giessen-marburg/
https://www.vitos.de/gesellschaften/vitos-giessen-marburg/einrichtungen/vitos-klinik-fuer-psychosomatik-giessen

Kassenärztliche Vereinigung Psychotherapeutensuche:
https://www.kvhessen.de/aerzte-psychotherapeuten-finden/