1. Psychoonkologische Beratung
  2. Sterbe- und Trauerbegleitung
  3. Hilfe zur Selbsthilfe bei Hirntumoren

Die nicht-medizinische Beratung bei Hirntumoren gliedert sich in verschiedene Bereiche. Denn Mediziner kümmern sich vorwiegend um den Tumor. Bei der Psychhoonkologie geht es um die seelischen Auswirkungen der Erkrankung. In der Sterbe- und Trauerbegleitung versuche ich dir mit deinen Angehörigen ein würdevolles Restleben und geborgenes Sterben zu ermöglichen und bin für deine Zugehörigen da. Mit der Hilfe zur Selbsthilfe findet die Beratung bei Hirntumoren in einem monatlichen Turnus in einer Kleingruppe statt. 

Psychoonkologische Beratung bei Hirntumoren

Damit sich der Nebel lichtet, hilft Austausch und Beratung bei HirntumorenMit der Hoffnungslosigkeit beginnt der wahre Optimismus:
der Optimismus dessen, der nichts erwartet.
Jean-Paul Sartre (1905-1980)

In der psychoonkologischen Beratung u.a. bei Hirntumoren rede ich mit dir offen und ehrlich über die Themen, die dir oder deinen Nächsten auf dem Herzen liegen. Dies können individuelle Fragen zu deiner Erkrankung sein, zu Pflegemöglichkeiten Zuhause oder zu Klinik- oder Hospizunterbringung. Ich kümmere mich auch um deine Probleme oder Wünsche, ob im Beruf, Alltag oder mit Familie und Freunden, z.B. reduzierte Arbeitszeiten, Arbeitsplatzwechsel, Inklusion oder Partnerschaft, Freiraum, Liebe, Bevormundung oder Überlastung. Denn ich weiß, diese Themen wandeln sich je nach Krankheits-, Genesungs- oder Palliativphase.
So möchte ich zusammen mit dir deine Lebensqualität und die deiner Nächsten erhalten, dein Selbstwertgefühl festigen und deine Eigenständigkeit so lange wie möglich aufrechterhalten oder gar stärken.

Das Angebot richtet sich an Betroffene und Zugehörige.

Sterbe- und Trauerbegleitung in der letzten Lebensphase

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge zieh`n.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn.
Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Eine meiner wertvollsten Aufgaben ist es, Menschen bis an ihr Lebensende begleiten zu dürfen. Denn das ist ein Höchstmaß an Vertrauen, welches mir geschenkt wird.
Aktives Zuhören, Dasein und Hinsehen, Trösten, aktives Abschiednehmen vom Leben und das Verabschieden von Angehörigen sind Elemente meiner Begleitung. Aber auch Hilfestellungen bei Behördengängen für u.a. Pflegestufen, Anmeldungen in Pflegeheimen oder Hospizen; auch Rentenanträge oder Arzttermine sind Themen, bei denen ich dir zur Seite stehe.

Kommunikativ, offen und einfühlsam nehme ich deine Bedürfnisse und die deiner Familie oder Zugehörigen wahr. Denn es geht hierbei nicht um meine Befindlichkeiten oder die der Menschen um dich herum, sondern vornehmlich darum, dich in all deinen Belangen zu unterstützen. 

Die Betreuung und Beratung deiner Angehörigen gehören trotzdem und selbstverständlich dazu. Dabei helfe ich Angehörigen mit ihren Gedanken und Verhaltensweisen besser zurecht zu kommen, diese zu reflektiere und sich ihrer persönlichen Haltung zu Sterben, Tod und Trauer sowie der Grenzen des noch Möglichen bewusst zu werden.

Ich begleite nicht nur ältere Menschen, sondern auch schwerkranke Jugendliche und junge Erwachsene mit Hirntumoren.

Bei mir wird deine finanzielle Situation nicht über deine Bedürfnisse gestellt. Durch meine persönlichen Erfahrungen als junge Witwe mit Kind biete ich Sterbe- und Trauertherapie nach Einkommen gestaffelt an. 

Was bedeutet Palliativmedizin und Hospiz?

Palliativmedizin = Laut WHO ist es die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten, mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf heilende Behandlung anspricht. Hierbei stehen die Beherrschung der Schmerzen, anderer Krankheitsbeschwerden, psychologischer, sozialer und spiritueller Probleme an höchster Priorität.

Hospiz = Hospize sind selbständige Einrichtungen mit einem eigenständigen Versorgungsauftrag, die für Menschen mit unheilbaren Krankheiten in ihrer letzten Lebensphase eine palliativ-pflegerische und medizinische Versorgung erbringen. In der Regel sind es kleine Einrichtungen mit familiärem Charakter mit wenigen Plätzen.

Hier ist eine Auswahl einiger Hospize in unserer Umgebung:

St. Elisabeth Hospiz, Cappeler Str. 90, 35039 Marburg, 06421-942580
Haus Samaria Hospiz, Paul-Zipp-Straße 181, 35398 Gießen, 0641-96063930
Haus Emmaus, Charlotte-Bamberg-Straße 14, 35578 Wetzlar, 06441-209260

Das Angebot richtet sich an Betroffene und Zugehörige.

Hilfe zur Selbsthilfe – Beratung bei Hirntumoren

Die Hirntumor-Selbsthilfegruppe Mittelhessen trifft sich regulär einmal pro Monat in meiner Praxis. Dabei ermöglicht sie Betroffenen, Angehörigen, Freunden, Arbeitgebern oder anderweitig Interessierten eine Plattform, um sich über eigene Erfahrungen mit der Krankheit, den Behörden, Ärzten, Behandlungsmethoden, Versicherungen, Pflegestufen etc. auszutauschen und sich gemeinsam zu unterstützen.
Egal ob Glioblastom, Astrozytom, Meningeom, Akustikusneurinom, Hypophysentumor, Ependymom oder Hirnmetastasen vorliegt – du bist herzlich willkommen in der Hirntumor-Selbsthilfegruppe.

Wir treffen uns jeden ersten Freitag im Monat in Fronhausen-Bellnhausen.
Um Anmeldung wird gebeten: 06426 – 930 54 54

Auch dieses Angebot richtet sich an Betroffene und Zugehörige.

Falls dein Wohnort nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist oder es dir sehr schlecht geht, biete ich auch Hausbesuche an.

Durch die persönliche Erfahrung als Witwe eines Glioblastom-Patienten biete ich die Beratung für Erkrankte und Angehörige nach Einkommen an. 60€ /h sind mein Höchstsatz.

Außerdem sind die Gruppentreffen sind kostenfrei. Es ist keine Mitgliedschaft erforderlich. Aber um eine Spende, um die Unkosten zu decken, wird gebeten.